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18.03.2014

Angsträume

Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben?

Mit dem Begriff "Angstraum" verbinde ich einen oder mehrere Orte, welche ich konsequent versuche zu vermeiden. Es gibt nicht viele dieser Angsträume in meinem Leben, doch diejenigen, die mir bewusst sind, haben fast alle eigentlich ein wesentliches Merkmal. Es ist im Normalfall nicht der Ort selbst, den ich fürchte, sondern die Personen, die ich an diesem Ort womöglich antreffen könnte. Man fürchtet sich ja auch nicht vor einer dunklen Seitengasse, weil die Seitengasse einem Schaden zufügen könnte, sondern weil man dort
wahrscheinlich zwielichtige Gestalten antrifft.
Mein größter Angstraum sind die Parks bei mir im zehnten Bezirk, da hier im Vergleich zu anderen Orten, das meiste Gesindel herum rennt. Diese Aussage mag sehr provokant wirken, aber in meinen Augen ist es Realität, da ich nicht alzu selten sehe, wie sich Leute praktisch vor meiner Haustüre schlagen.
Ist es jedoch 3 Uhr in der Früh (warum auch immer ich um diese Uhrzeit außer Haus bin) und es regnet/schneit, empfinde ich überhaupt keine Furcht vor den Parks. Eigentlich sind sie in der Nacht, sofern man davon aus gehen kann, dass dort keine Menschenseele mehr ist, sogar ziemlich schön, überhaupt im Winter, wenn es schneit, oder im Spätfrühling, wenn alles blüht.

Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und sich so ein Angstraum manifestiert?

Wie bereits oben erwähnt, ist mein wunderschöner Bezirk voll an freundlichen Leute, und irgendwann macht man zwangsweiße eine nicht alzu schöne Erfahrung. Frühere Erlebnisse lasse ich aus persönlichen Gründen weg, und deshalb erzähle ich von einer Situation, wo ich (glücklicherweiße) nur Beobachter war.
Letzten Sommer, sofern ich mich recht erinnere, irgendwo in den Seitengassen zwischen Reumannplatz und der Laxenburgerstraße; Ich, Kopfhörer im Ohr, gehe gegen vier Uhr früh heimwärts. Links aus einer Seitengasse kommen ~20 Leute, rechts aus der gegenüberliegenden Seitengasse kommen ~20 Leute, und dann schlagen die zwei Gruppen mitten auf der Straßenkreuzung aufeinander ein. Geschätzt waren die Teilnehmer der Massenprügelei zwischen 20 und 25, und die meisten türkischer Abstammung.
Diese Situation kam mir in diesem Moment so richtig wie das "Zehnte-Bezirk-Klischee" vor, weil viele Leute genau von solchen Situationen erzählen, und viele andere, die nicht dort wohnen, meinen dass es nicht so wäre. Ein normaler Mensch hätte an meiner Stelle wahrscheinlich ziemliche Angst bekommen, doch da mir aus persönlich Gründen zu dieser Zeit vieles ziemlich Gleichgültig war, habe ich einfach meine Musik lauter gedreht und bin neben der Schlägerei vorbei gegangen.


Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?

Ich bin fest davon überzeugt, dass es ausschließlich die Personen an den Orten sind und nicht die Orte selbst, die einem Angst bereiten. Auch wenn man selbst noch nicht in einer bestimmten Situation war, kennt jeder gewisse Klischees von Orten, die durch Filme, Nachrichten oder auch Erzählungen von Bekannten übertragen wurden.


Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.

Früher war meine alte Schule (Wiedner Gymnasium) ein Angstraum, aber auch wieder nur wegen den Personen vor Ort. In meiner alten Klasse gab es Diebstahl, Kinder mit psychologischen Problemen, Mobbing (von verbalen Erniedrigungen bis hin zu kleineren Schlägereien). Gemobbt wurde ich eigentlich nicht, hin und wieder wurde ich wegen meiner Mitgliedschaft in einem Knabenchor oder mit Benjamin Blümchen aufgezogen, oder wegen meiner Brille, aber das hat mich nicht wirklich gekümmert. Viel schlimmer für mich war das Klassenklima, wie die anderen miteinander umgegangen sind, zuzusehen wie sich alle gegenseitig fertig gemacht haben. Auch wenn ich von all dem nicht wirklich betroffen war, hat mich diese Klasse dazu gebracht, dass ich in der zweiten Klasse sehr oft gefehlt habe.

Nun an der Geringergasse ist dies alles viel besser, (großteils) kompetentere Lehrkräfte und ein ziemlich leiwandes Klassenklima seit dem ich in der fünften Klasse dazu gekommen bin. Das Einzige was ich an dieser Schule aussetzen kann, sind die Klos. Ich habe zwar keine Angst vor ihnen, doch sind sie einfach widerlich.



Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?

Wenn es keine nachgewiesene psychologische Krankheit wäre, würde ich diese Angst für schwachsinnig halten. Da diese Phobie jedoch wirklich existiert, denke ich, dass diese Personen psychologische Betreuung benötigen, um ein nicht alzu eingeschränktes Leben führen zu können. Ich persönlich behandle niemanden unterschiedlich, aufgrund seiner Phobien.


Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?

Manche Ängste sollten überwinden werden. Ängste die sich lohnen überwunden zu werden, Ängste die übertrieben unnötig sind. Damit meine ich nicht Ängste, wie um drei Uhr in der Früh in einem Park spazieren gehen. Damit meine ich auch nicht Ängste, wie in dunklen engen Seitengassen zwielichtige Personen anzuquatschen. 
Ich meine Ängste, wie sich zu weigern, in einen Raum in der eigenen Wohnung zu gehen, sofern die Beleuchtung defekt ist. Ich meine Ängste, wie sich zu weigern zehn Minuten nach Sonnenuntergang den Müll noch raus zu bringen, weil ja Wien innerhalb dieser wenigen Minuten zu dem gefährlichsten Ort der Welt geworden ist. 
Sofern man eine Angst überwinden will, denke ich dass es zwei wesentliche Wege gibt, dies zu tun.
1) Über den psychologischen Weg, mithilfe einer ausgebildeten Hilfskraft, durch Therapie
2) Über seinen Schatten springen: Dies ist fast ausschließlich eine Frage der Willensstärke und des Charakters der Person. Ich bin der Meinung, dass wenn jemand genug Konsequenz hat, gewisse Dinge einfach zu ignorieren/akzeptieren, kann diese Person auch seine/ihre Ängste überwinden.





Beurteilung:

Persönliche Reflexion: ausführlich


Analyse Angstraum Schule: ausreichend
Analyse der psychologischen Komponente: ausreichend


P.S.: Wie immer bin ich zu unfähig, diesen Beitrag an den richtigen Ort zu bekommen xD

Angsträume hihi

Angsträume



Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben? + Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und sich so ein Angstraum manifestiert?


Angsträume sind nicht allzu leicht zu erklären und zu definieren. Erstens, weil die Meinungen von Person zu Person verschieden sind und zweitens, weil das nicht wirklich ein Thema ist, worüber gesprochen oder nachgedacht wird!

Angsträume sind Räume, in denen sich eine Person nicht wohl oder ängstlich fühlt aus verschiedenen Gründen, zu denen ich später noch komme.
Angsträume würde ich in mehrere „Stadien“ gliedern und ich glaube dass es bei Angsträumen auch eine Skala gibt.
Die Skala reicht von 1 (ich kann nicht 100% ich selbst sein) über 5 (ich fühle mich unwohl – ich hoffe diese Situation geht schnell vorüber) bis 10 (ich habe Angst – ich möchte sofort weg von hier).

Wenn sich eine Person nicht 100%-ig wohl fühlt und nicht ganz sie selbst sein kann, befindet sie sich meiner Meinung nach schon im „Anfangsstadium“ eines Angstraums.
Natürlich ist das von Mensch zu Mensch seeehr verschieden! Zum Beispiel gibt es Menschen die sich nie wohl fühlen, auch wenn sie alleine im eigenen Bett liegen, da sie vielleicht nicht mit ihrem Äußeren zufrieden sind.
Andere können nicht sie selbst sein wenn sie in einem Raum sind, wo sich mehrere Personen befinden oder vielleicht auch nur eine bestimmte.
Für mich persönlich ist das Anfangsstadion von Angsträumen, wenn du zum Beispiel nicht sitzen oder reden kannst wie du möchtest, oder wenn du nicht rülpsen kannst.. wie zum Beispiel wenn man in einem Raum mit Menschen ist, mit denen man kein inniges Verhältnis hat.

Wenn man sich in einem Angstraum auf der Skala 10 befindet, dann ist das eventuell ein Ort oder eine Situation wo du einfach nur auf der Stelle weg möchtest, da du gerade Angst hast oder aufgrund von einer peinlichen Aktion sofort wo anders sein möchtest (zum Beispiel ein Pups vor der ganzen Klasse, wo vielleicht alle mit dem Zeigefinger auf dich zeigen und lachen).
Für mich persönlich wäre das der Fall, wenn ich in der U-Bahn bin und ich zwischen zwei wirklich orgen Drogenjunkies sitze. Obwohl nicht unbedingt die Möglichkeit besteht, dass sie mich in den nächsten Sekunden umbringen werden oder sonst noch was, habe ich furchtbare Angst, ohne sie begründen zu können… und ja in genau dieser Situation war ich schon mal.
Ich saß genau zwischen zwei dickeren, ungepflegten Personen mit richtig fett angeschwollenen Gesichtern, die in ihrer eigenen Welt waren und jedes Mal wie die U-Bahn losgefahren und stehen geblieben ist zur Seite kippten und um die echt lang brauchten um sich wieder aufzurichten.
Unerklärt wollte ich einfach nur noch weg und hatte panische Angst, einfach aufstehen und woanders hinsetzen oder aussteigen wollte ich nicht, aus Angst dass die beiden merken dass ich wegen ihnen aufstehe.. Zum Glück hat mich genau zu dem Zeitpunkt mein Freund angerufen und mir gesagt dass ich sofort aussteigen soll, weil er mich sehen möchte. Natürlich antwortete ich mit: ok ich steige jetzt aus und komme, und im Gedanken habe ich mich so sehr bei ihm bedankt dass er das im richtigen Zeitpunkt gesagt hat!



Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?


Die Angst vor bestimmten Räumen kann sehr viele verschiedene Gründe haben!! In speziellen Fällen ist es sogar unergründbar. Zwar glaube ich dass es für wirklich ALLES einen Grund gibt, aber in solchen Fällen ist der Grund nicht ganz offensichtlich.
Die Entstehung der Angst vor bestimmten Räumen entsteht möglicherweise und meines Erachtens nach durch schlechte Erfahrungen, die man entweder selbst erlebt hat oder die Bekannte und Verwandte erlebt haben.
Zum Beispiel wenn eine Person das erste Mal mit einer U-Bahn fährt und genau dann auch alleine in einem Wagon ist und noch dazu überfallen oder zusammengeschlagen wird, ist es durchaus nachvollziehbar dass derjenige Angst hat in eine U-Bahn zu steigen.

Ein weiterer Grund für die Angst vor bestimmten Räumen ist vielleicht die Tatsache dass man zum ersten Mal in einem bestimmten Raum ist, in einer gewissen Situation noch nie war oder dass man einfach Persönlichkeitsprobleme hat und sich in einem Raum mit gewissen oder auch irgendwelchen Menschen nicht wohl fühlt oder man generell Angst vor der Welt und Neuem hat.



Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.


Die Schule ist manchmal ein Angstraum auf der Skala 1-5 für mich:
1: Wenn ich in der Klasse mit manchen Schülern bin, kann ich nicht reden was und wie ich will, nicht sitzen wie ich es bevorzuge und mich einfach nicht benehmen wie ich es sonst tue, wenn ich mich wohl fühle.

5: Wenn bestimmte Lehrer gerade in meiner Klasse sind und meine Klassenkameraden und mich unterrichten, dann kann es schon mal passieren dass ich nur noch weg aus dem Raum möchte, da der Unterricht zu langweilig ist, ich den Lehrer absolut nicht ausstehen kann und somit auch Augenkontakt mit dem Lehrer vermeide und versuche den Lehrer zu ignorieren oder wenn ich gerade einen totalen Blödsinn im Unterricht gesagt habe, wie zum Beispiel eine falsche Aussage.

(Liebe Frau Professor Richter, Sie sollten sich auf garkeinen Fall angespochen fühlen, wie sie vielleicht bereits bemerkt haben, gelangen meine Füße ab und zu auf den Tisch.. natürlich passiert das unbewusst, da ich mich so wohl in ihrem Unterricht fühle ;P )
Somit gibt es keine bestimmten Räume in der Schule, wo ich mich unwohl fühle. Es kommt immer darauf an mit welcher Person ich im Raum bin oder was mir gerade passiert ist.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich in Räumen in denen es stinkt seeeehr unwohl fühle und solche vermeide, egal wie dringend ich in diesen Raum muss, da wähle ich lieber die umständlichere Variante.
Ein gutes Beispiel dafür wären die Schultoiletten.



Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?


In manchen Fällen bin ich sehr verständlich, wie zum Beispiel wenn man öffentliche Räume vermeidet, da man eben nicht mit vielen fremden Bakterien in Kontakt kommen will.
Ich zum Beispiel hasse es sogar Bücher aus einer Bücherei nur anzufassen, da ich nicht weiß welche Menschen diese Bücher vor mir in der Hand hatten und wo deren Hände waren bevor sie das Buch angefasst haben.
Oder zum Beispiel hasse ich es auch total in eine U-Bahn, einen Bus oder eine Straßenbahn einzusteigen weil ich einfach nicht auf Körperkontakt mit fremden stehe, egal ob direkt oder indirekt.

Da ich beide Situationen NOCH nicht vermeiden kann muss ich damit klarkommen und tue ich auch halbwegs.

Die Angst davor habe ich, da ich oft sehe dass viele Menschen nachdem sie auf der Toilette waren, ihre Hände nicht waschen!! Und wenn sich jemand die Hände nur mit Wasser wäscht, ohne Seife, dann könnte ich einfach nur kotzen wie grindig ich das finde.
Noch dazu gibt es viele Menschen, die Krankheiten haben, ihre Körperhygiene einfach total vernachlässigen, ihre Kleidung nicht regelmäßig waschen und Schuppen oder gar Läuse haben.

Wenn diese jedoch nicht die Gründe für Angst vor öffentlichen Räumen sind, dann haben diese Menschen einfach Persönlichkeitsstörungen und sollten dringen zu einem Psychologen oder Psychotherapeuten gehen, da ich glaube dass das nicht so okay ist und da solche Menschen auch einiges im Leben verpassen!!



Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?


Um seine Ängste zu überwinden sollte man sich mal einer Person anvertrauen und ihr alles über seine Ängste erzählen.
Jeder sollte für ich selbst davor entscheiden ob er seine Ängste überwinden möchte und ob dies eben wirklich nötig ist, da es meiner Meinung nach ein großer Schritt ist und einiges an Mut kostet. Somit kann ich nicht sagen ob man seine Ängste überhaupt überwinden sollte oder nicht.
Zunächst sollte man seine eigenen Ängste mit denen von anderen Personen vergleichen und diese Fragen was sie von diesen Ängsten halten.

Falls man sich dann dazu entscheidet, seine Ängste überwinden zu wollen, dann sollte man Argumente von anderen Leuten hören, warum diese Eben von genau den gleichen Räumen KEINE Angst haben.
Falls das nicht klappt und einem aber trotzdem wichtig ist deine Ängste vor bestimmten Räumen zu überwinden, sollte man einen Psychiater auffinden.




Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe, dass es nicht allzu langweilig war ;)
Sabine.



Selbstbeurteilung:

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig




Im Großen und Ganzen glaube ich, dass ich den Arbeitsauftrag recht gut erfüllt hab.
Ich habe mich wirklich sehr bemüht die persönliche Reflexion wiederzugeben und habe so oft wie möglich meine eigene Meinung und meine Erfahrungen eingebaut. Aus diesem Grund habe ich mir ein "ausführlich" dafür gegeben.
Den Raum Schule habe ich auch eigentlich ganz gut gemacht. Ich habe eben meine Sicht so gut wie möglich beschrieben und auch begründet. Deswegen eben das "ausführlich".
Ich glaube, dass ich in die Analyse der psychologischen Komponente nicht wirklich eingegangen bin, wenn dann nur mal ganz kurz was dazu erwähnt.. deswegen das "minimalistisch".

Was auch nicht so gut war, ist dass ich keine Bilder eingebaut habe, da ich einfach nicht weil was für Bilder ich einfügen sollte und ich keinen Blödsinn reingeben möchte, was den ganzen Beitrag etwas trocken macht.. aber ich habe versucht das alles schön zu gliedern und verständlich zu schreiben.


Danke.

16.03.2014

Angsträume

1.      Was sind für mich Angsträume?


Für mich sind Angsträume Orte, die mir vollkommen fremd sind und an denen ich alleine bin. Ich weiß, dass viele auch zum Beispiel am „Naturlehrpfad“ oder in anderen – richtigen – Wäldern Angst haben, sobald es dunkel ist und sie dort alleine gehen. Doch dort, wo ich aufgewachsen bin und mich wirklich auskenne (bei uns im Waldviertel, im Wienerwald und am Naturlehrpfad) habe ich keine Angst im Dunklen spazieren zu gehen. Vor fremden, verlassenen Orten habe ich allerdings schon Angst, manchmal ist mir auch schon aufgefallen, dass ich bei den Orten, die ich kenne, nachdenke, ob und wie ich mich verstecken bzw. flüchten könnte. Und solang ich mir selbst diese Fragen beantworten kann, habe ich keine Angst.
Es gibt aber auch noch andere Momente in denen ich mich wie in einem Angstraum fühle. Wenn ich mir einen Horrorfilm angeschaut habe und dann schlafen möchte, aber komische Geräusche höre, bekomme ich manchmal leichte Panikattacken. Zum Beispiel hört man, wenn der Wind geht, in den Wänden bei meinem Freund eine Art Knistern. Ich wusste das nicht und sofort war das Zimmer für mich ein Angstraum. Ich war zwar in dem Moment nicht alleine, aber da dann noch ein Knacksen vom Fernseher und dann eines aus der Heizung  dazu kam, wurde ich etwas sehr ängstlich. Ich ging dann aus dem Zimmer und lies mir das erklären und dann war alles wieder OK. Seitdem machen mir diese Geräusche auch nichts mehr. Aber diese Situation ist mir schon in mehreren verschiedenen Wohnungen/Häusern aufgefallen. Wenn ich in einer eher fremden Umgebung in der Nacht bzw. wenn es dunkel ist, ich alleine bin und komische Geräusche höre, kann ich nicht schlafen und schau meistens dann fern –um mich abzulenken, die Zeit vergehen zu lassen und die Geräusche zu überdecken.
Also um es noch einmal zusammenzufassen: Für mich sind Angsträume Situation, in denen ich alleine an mir fremden Orten bin bzw. wenn ich unheimliche Geräusche höre, die ich mir nicht erklären kann. Doch wenn ich mich von dem Ort entferne und alles logisch erklärt bekomme, verflüchtigen sich diese Räume.

2.      Schlechte Erfahrungen, wodurch sich ein Angstraum manifestiert


Ich denke, diese Frage habe ich schon vorweg beantwortet mit der Horrorfilmsituation. Aber ich habe auch ein zweites Beispiel: Als ich 9 Jahre alt war, war ich im Sommer für 2 Wochen bei einer Freundin im Weinviertel. Wir waren jeden Tag draußen, waren auch mit dem Rad unterwegs und fuhren jeden Tag ein bisschen weiter weg von der Ortschaft, in der sie wohnt. An einem Tag sind wir dann zu einem Teich gefahren, waren dort schwimmen und wollten danach eine Freundin die in der Nähe wohnte besuchen. Sie hat zu uns gesagt, dass es durch den Wald sehr viel schneller geht und wir einfach dem Weg durch den Wald folgen sollen. Aber der Weg zweigte dann in 2 Wege und das hat sie uns nicht erzählt gehabt. Wir wussten nicht was wir machen sollten, wollten aber auch nicht zurück und dann den längeren Weg fahren. Also nahmen wir den rechten. Wie sich herausstellte, war das der fasche, denn nach einigen Minuten Fahrzeit –obwohl es ja nur ein paar Minuten seien sollten- endete der Weg mitten im Wald. Wir hatten damals beide kein Handy mit und wurden leicht panisch, wozu dann noch ein Sommergewitter mit Donner kam. Dieser Ort wurde für uns beide zum Angstraum. Ich bin seitdem nicht mehr ohne meinem Handy irgendwohin gegangen, wo ich mich nicht auskannte und bin auch nirgends hingefahren, ohne meinen Eltern, meinem Bruder oder jemanden Erwachsenen darüber Bescheid zu geben. Wir haben uns dann zwar zusammengerauft, sind den anderen Weg gefahren und haben dann durchnässt die Ortschaft gefunden, aber es war ein prägendes Ereignis.

3.      Woher kommt die Angst?


Ich denke, dass es sehr viele verschiedene Gründe für das Entstehen von Angsträumen. Für mich sind es oft die Schauergeschichten, die die Erwachsenen, Geschwister, Mitschüler etc.  immer wieder erzählt haben („Ihr werdet euch verirren“, „..und dann kommt der böse Mann mit der Hacke“ …). Oft spielen aber auch Erfahrungen mit. Eine Freundin von mir hat ihren Vater sehr früh wegen Krebs verloren, jetzt ist jedes Krankenhaus und Hospiz ein Angstraum für sie. Und auch Vorbilder verursachen meiner Meinung nach Angst. Zum Beispiel hat meine Mutter panische Angst vor Hunden. Ich habe als Kind immer beobachtet, wie sie den Raum so schnell wie möglich verlassen hat, sobald ein Hund kam. Irgendwann hatte ich auch auf einmal sehr große Angst vor Hunden, auch vor kleinen und flauschigen, was ich jetzt absolut nicht mehr habe. Und ein letzter wichtiger Grund für die Entstehung mancher Ängste sind meiner Meinung nach die Medien. Vor allem im Internet können Kinder alles Mögliche nach-/anschauen, z.B. Horrorfilme, Videos, die in den Nachrichten nicht gezeigt werden, weil sie zu brutal sind, Leute, die sich grundlos verprügeln; sie können von Amokläufen und Überfällen lesen oder es hören und müssen mit der Angst, dass ihnen etwas gleichartiges passiert, leben. Ich finde, dass vieles einfach übertrieben dargestellt wird und man z.B. die Amokläufe in Amerika und Vergewaltigungen in Indien nicht mit dem Leben in Österreich gleichstellen darf. Das können Kinder aber meistens nicht unterscheiden und haben daher panische Angst.

4.      Angstraum Schule


Die Schule ist für mich absolut kein Angstraum und war es auch nie. Ich hatte allerdings auch nie das Problem, dass ich vielleicht sitzenbleiben könnte. Früher ging ich sogar sehr gerne zur Schule, und jetzt freue ich mich einfach nur noch auf die Matura und dass ich dann nicht mehr tagtäglich in diese Schule gehen muss. Ich kenne ehrlich gesagt auch niemanden, der wirklich Angst davor hat, in die Schule zu gehen, aber ich könnte mir denken, dass es einige Kinder gibt, die gemobbt werden oder Angst vor einer Lehrerin/ einem Lehrerhaben und deswegen wirklich nicht mehr in die Schule wollen.
Mit der Frage, welche Räume ich nicht besonders mag, habe ich noch nie nachgedacht. Ich denke, am meisten mag ich die Bibliothek und unsere Klasse. Und am wenigsten mag ich alle anderen Klassen – die Sääle und alles sind ok. Zumindest mag ich es nicht, wenn ich in eine fremde Klasse in der Pause reingehen soll; die 8ten Klassen schließe ich hierbei aus. Wenn ich mich mit jemanden aus der 7. Klasse treffen soll und derjenige sagt dann, dass ich in die Klasse reinkommen soll, fühle ich mich ein wenig unwohl. Die Toiletten finde ich auch nicht so toll, weil sie beschmiert sind, es keine Tücher, Seife und manchmal sogar Klobrillen und –papier gibt und weil ich teilweise einen Stock höher gehen musste und weil in den Pausen mindestens 10 Unterstüflerinnen in diesem winzigen Raum stehen und sich über ihre Freunde und Eltern beschweren.

5.      Menschen, die Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen

Ich finde, dass man Menschen, die – egal wie groß – Angst davor haben, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen haben, dringend Hilfe brauchen. Es gibt natürlich Ausnahmen, z.B. wenn jemand eine sehr wichtige Person verloren hat und keinen Kontakt haben will mit Leuten, die ihn wahrscheinlich eh nur bemitleiden; oder nach einem Unfall, aufgrund dessen die Person Angst hat, dass dasselbe noch einmal passiert. Aber auch über solche Dinge sollte man früher oder später hinweg kommen und sich auf jeden Fall jemanden zum darüber reden suchen. Ich verstehe es, wenn man ab und zu alleine sein will und keine Leute sehen will, ich denke auch, dass das jeden einmal so geht, und es ist auch noch relativ normal, dass man vor gewissen Orten ein wenig Angst hat – solange es nicht zu extrem oder zu einer Paranoia wird -  und irgendwie ist es auch natürlich, dass man Orte, an denen man schlechte Erfahrungen gemacht hat oder wo etwas unheimlich ist, meidet.

6.      Angst überwinden

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, seine Ängste zu überwinden und es ist eine sehr große Herausforderung und zeigt, dass man einen starken Charakter hat, wenn man versucht, diese Ängste zu überwinden und einen sehr starken, wenn man es auch schafft. Ein wenig Angst ist vielleicht in manchen Situationen angebracht, z.B. wenn man auf der Straße in der Nacht alleine ist und plötzlich von jemandem bedroht oder sogar Gefahr läuft, körperlich angegriffen zu werden. Dann wäre es vermutlich das Beste, wegzulaufen und durch die Angst angespornt zu werden, so schnell wie möglich zu sein. Doch meistens ist die Angst unbegründet und diese soll man auf jeden Fall überwinden. Wenn ich Angst verspüre, versuche ich, mir alles logisch zu erklären. Das hilft meistens und der Angstraum löst sich. Eine weitere Methode wäre, den Angstraum zu verlassen und sich alles aus einer anderen perspektive anzu“schauen“ bzw. durchzudenken. Rationalität und Abstand nehmen sind meiner Meinung nach die wichtigsten Faktoren um die eigene Angst zu bekämpfen. Und natürlich reden. Mir hilft es sehr, wenn ich meine Angst mit jemanden teilen kann und wenn ich nicht in der Lage bin, selber logisch zu denken, die Person, der ich alles erzähle, mir alles dann so, wie es wirklich ist und logisch vor Augen führt.
 
 
 
 

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

 
 
Ich finde, dass ich mir bei allen 3 Punkten sehr viel Mühe gegeben habe und auch sehr viel nachgedacht habe, denn bis jetzt habe ich mich nicht sehr viel mit dem Thema beschäftigt. Das war auch der Grund, warum ich das Thema gewählt habe. Mir ist es allerdings schwer gefallen, meine Meinung auszudrücken, was vermutlich auch daran liegt, dass ich über das Thema Angsträume noch nie wirklich nachgedacht habe. Ich habe mir ein "ausführlich" bei der Analyse Angstraum Schule und der Analyse der psychologischen Komponente gegeben, weil ich finde, dass ich die Fragen gut beantwortet habe, aber ein wenig kurz. Das liegt aber auch daran, dass meine Meinung relativ klar in eine Richtung geht und die Fragen sehr eng gestellt waren.
 
  • Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben? Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und sich so ein Angstraum manifestiert?
Ja ich habe Angsträume bzw. Plätze welche ich mittlerweile so gut es geht meide, aber in manchen Fällen ist das leider nicht ganz möglich. Angsträume sind Plätze wo für mich persönlich etwas Schlimmes vorgefallen ist, was man nicht vergessen kann und immer wieder mit diesem Platz in Erinnerung bringen wird. Ich finde solche Plätze sind Auslöser die einen immer wieder an etwas schon geschehenes erinnert. Zumindest ist das für mich so. Aber es gibt natürlich auch Menschen die in einem Raum Angst haben, weil sie wissen was dort eventuell oder sicher geschehen wird.
 Ein Angstplatz ist und bleibt für mich der Karlsplatz. Ich hasse es dort in der U-Bahn Station zu gehen, da ich leider schon einige nicht gerade schöne Szenarien beobachten konnte. Angefangen von Prügeleien, Diebstahl bis hin zur Drogenübergabe. Ich habe dort Angst um meine Physische Verfassung. Das ich angegriffen werden könnte oder Ähnliches.
Ein weiterer Angstraum ist für mich der Friedhof in der Nähe unserer Schule. Dort liegt mein Vater begraben. Ich verbinde mit diesem Ort so ziemlich alles schlechte was mir im Leben wiederfahren ist und selbst wenn ich mit dem Bus dort vorbeifahre, wird mir ganz anders. Mittlerweile habe ich meine Angst davor im Griff aber früher bin ich immer lieber einen Umweg gegangen, als dort auch nur vorbei zu gehen.
Ein weiterer Angstraum ist für mich die Schule, warum erkläre ich im vierten Punkt.

  • Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?
Wie vorher schon erwähnt, kommt die Angst daher, dass man entweder weiß was in diesem Raum schon vorgefallen ist, oder man weiß was in diesem Raum vorfallen wird. Man hat also nicht vor dem Raum selbst Angst. Man muss nicht mal vor den Menschen Angst haben die vielleicht in diesem Raum sind. Vielleicht hat man einfach vor den Gefühlen Angst die einen einholen, sobald man diesen Raum betritt. Oder man hat auch einfach Angst, physisch verletzt zu werden, wie in meinem Beispiel vom Karlsplatz. Ich finde diese Angst ist eine sehr natürliche, welche wir schon von Geburt an eingeimpft bekommen und welcher man nicht entrinnen kann, außer man ist ein Narr der sich um nichts schert.
·         Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe
Die Schule ist für mich auf jeden Fall ein Angstraum. Jetzt vielleicht weniger als früher. In der fünften Klasse hatte ich wirklich wahnsinnige Angst in die Schule zu gehen, da ich in 3 Gegenständen negativ war und ich mich jede Minute mit dem Gedanken auseinandersetzen musste durchzufallen. Besonders wenn ich Französisch hatte, das Fach wo ich am schlechtesten bin und schon die ganze Oberstufe Gefahr laufe durchzufallen, bekam ich jedes Mal Angst. Mir wurde schlecht, ich fing an zu schwitzen und wollte während des Unterrichts am liebsten ganz weit weg rennen. Heute habe ich diese Angst leider noch immer, bis zu einem gewissen Maß. Natürlich weiß ich, dass mir in der Französisch Stunde nichts Schlimmes passieren wird. Ich weiß, dass ich keine Angst haben bräuchte, weil mir ja niemand etwas böses will. Aber die Angst zu versagen, die Angst man könnte etwas falsches oder dummes sagen und damit dem durchfallen immer wieder ein Stück näher kommen, ist trotzdem da.
Zu dem Punkt vor welchen Räumen ich Angst habe, es ist einfach meine Klasse. Während anderer Gegenstände habe ich keine Angst, aber während Schularbeiten oder eben Französisch, wird es für mich zu einem Angstraum, aus welchem ich unbedingt hinaus möchte.
Außerdem mag ich das Sekretariat und das Zimmer der Direktorin nicht. Ich gehe dort nie gerne hin, weil mich Respektspersonen immer etwas einschüchtern, obwohl ich natürlich weiß, dass mir nichts passieren kann.  

  • Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?
Ich denke, diese Angst ist gerechtfertigt. Besonders für Menschen, die nicht viel ausgehen oder vielleicht zu Hause arbeiten, kann es schwierig sein sich ohne irgendwelche Ängste im öffentlichen Raum bewegen. Bis zu einem gewissen Maß, ist es nicht schlecht diese Ängste zu haben. Man ist vorsichtiger und denkt vielleicht ein zweites Mal darüber nach in welchen Bereichen der Stadt ich mich bewege.
Doch ist die Angst vor öffentlichen Plätzen erst einmal so groß, dass man das Haus am liebsten nie verlassen möchte, grenzt das schon an eine psychische Störung. Solche Leute haben ein echtes Problem, welches sich sicher nicht so einfach überwinden lässt und sie haben mein Mitgefühl. Oft ist es für diese Leute auch schwierig ihr soziales Umfeld aufrecht zu erhalten, weil die Freund oder Familie die Ängste derjenigen Person nicht verstehen und sich möglicherweise deshalb von ihr abwenden.
  •        Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?

Ich glaube, dass es egal um welchen Angstraum es sich handelt, es sehr schwer ist seine Angst davor zu überwinden. Hat man einen Raum erst einmal zu seinem persönliches Angstraum erklärt, natürlich ganz unfreiwillig, so ist diese Angst ganz tief in einem verankert. Mit rationalen Argumenten kann man das meistens nicht erklären und so kann man der Person auch nicht rational erklären, warum es nicht nötig ist, sich wegen irgendetwas zu fürchten. Es ist schwer sich von solch einer Angst zu befreien, weil sie ein Schutzmechanismus ist, der uns, wie der Name schon sagt, vor etwas bestimmten schützen soll. Dieser Reflex ist sicher aus früheren Zeiten übriggeblieben. Er berücksichtigt aber nicht die Tatsache, dass es manchmal einfach nicht möglich ist den Angstraum zu meiden (siehe Schule) und das dieser somit seinen Zweck verfehlt und einfach nur lästig ist.
Ich finde, dass es ganz ganz wichtig ist, sich von seiner irrationalen Angst zu befreien weil sie früher oder später zu einem noch größeren Problem werden könnte.

Selbstbeurteilung:

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

Ich denke, dass ich in meiner persönlichen Reflexion und in der Analyse Angstraum Schule, sehr ehrlich war und ich mich gut ausgedrückt habe, was meine Ängste betrifft. Ich habe auch keine Bedenken das hier zu posten, weil alle Leute die das lesen könnten mich kennen und verstehen werden.
Auch bei der Analyse der Psychologischen Komponenten habe ich mich bemüht, meine Meinung darüber möglichst gut darzustellen. Ich hoffe, dass ist mir trotz meiner mangelnden Kenntnisse über Ängste gut gelungen. 

21.08.2013

Angsträume

Ein Angstraum ist ein Ort, an dem Menschen Angst empfinden. Diese Räume sind individuell ganz verschieden. Stelle einige Überlegungen zu diesem Thema an:
  • Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben?
  • Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und sich so ein Angstraum manifestiert?
  • Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?
  • Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.
  • Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?
  • Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?

Beurteilungsraster "Angsträume"

1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


2. Persönlicher Kommentar