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18.03.2014

Wasser als Ware

Wasser als Ware
Wasser ist eine Ware
BLOG | ERIC FREY
2. Februar 2013, 15:32
Egal, ob öffentlich oder privat, die Versorgung muss etwas kosten – und soll möglichst nahe am Marktpreis liegen

Auch wenn der Titel des Blogs für viele provokant wirken mag, die Wasser für ein Lebenselixier halten, das von allen Marktkräften geschützt werden muss - und dazu zählt wahrscheinlich die Mehrheit der Österreicher -, ist ein anderes Faktum nur schwer bestreitbar: Wasser ist ein Rohstoff, der ebenso wie andere von der Natur produzierten Güter nicht verschenkt, sondern verkauft werden sollte.

Es gibt keinen Grund, bei der Wasserversorgung die Gesetze der Ökonomie außer Kraft zu setzen: Wasser ist knapp, es erfordert hohe Investitionen, um es dorthin zu bringen, wo es benötigt wird, der Verbrauch ist mess- und kontrollierbar (es verursacht daher keine Externalitäten), und die Nachfrage richtet sich auch nach dem Preis: Je billiger das Wasser, desto mehr wird konsumiert - und nicht immer für lebensnotwendige Zwecke.

Deckt der Preis die Produktionskosten nicht, dann kommt es zu Verschwendung und entweder Knappheit oder einer Subventionierung durch den Steuerzahler.

Bei der laufenden Debatte über die mögliche Privatisierung der Wasserversorgung, die durch eine neue EU-Richtlinie geregelt werden soll, wird dieser Aspekt meist übersehen. Eigentlich ist es gleichgültig, ob der Staat oder privatwirtschaftliche Unternehmen die Wasserversorgung in der Hand haben. Soll dieser Vorgang effizient sein, dann müssen beide den gleichen Regeln folgen.

Für die öffentliche Hand spricht, dass dort keine Gewinne gemacht werden müssen. Wobei nicht einmal das stimmt: Wie DER STANDARD berichtet, erwirtschaftet die Stadt Wien dank hoher Wassertarife eine kleinen Überschuss.

Doch oft arbeiten private Unternehmen effizienter, gerade weil sie ihr Gewinnstreben dazu drängt. Deshalb werden viele auch lebensnotwendige Waren und Dienstleistungen in unserer Gesellschaft von Privaten angeboten, ohne dass irgendjemand deshalb zu kurz kommt.

Was Wasser von Milch, Getreide, oder Krankentransporte unterscheidet, ist die Frage des Wettbewerbs. Wasserversorgung ist ein natürliches Monopol. Es kann für jedes Dorf und jeden Stadtteil nur ein Wassernetz geben, der Aufbau eines zweiten würde sich nicht rechnen.

Natürliche Monopole müssen nicht in staatlicher Hand sein, aber sie gehören reguliert: Der Monopolist darf nicht jeden Preis verlangen, sondern nur einen, mit dem der seine Monopolstellung nicht ausnutzt.  Aber Regulierungsbehörden sind ein integraler Teil der Marktwirtschaft.

Dieser Aspekt spricht eigentlich für eine Privatisierung bzw. die Vergabe von Konzessionen an Private. Denn auch ein öffentlicher Anbieter muss reguliert werden. Wenn aber etwa eine Kommune sich selbst reguliert, dann funktioniert die Kontrolle schlechter, als wenn die Interessen von Regulator und Anbieter klar getrennt sind. Bei einer funktionierenden Regulierung würde ein Privater nicht mehr verlangen als ein öffentlicher Versorger, und vielleicht etwas effizienter arbeiten.

Die Erfahrungen mit Wasserprivatisierung in verschiedenen Ländern ergibt hier kein eindeutiges Bild. Es gibt Erfolgsgeschichten und abschreckende Beispiele. Entscheidend ist, ob die Vergabe transparent ist (dafür will der EU-Richtlinienentwurf sorgen), ob die Kriterien klar sind und die Regulierung danach funktioniert. Intelligente Studien wie die des kalifornischen Pacific Institute weisen darauf hin, dass die Diskussion "Staat oder privat" von den wirklich relevanten Faktoren ablenkt.

Das Bild, das Globalisierungskritiker gerne zeichnen, dass nämlich Wasserprivatisierungen immer zulasten der Verbraucher gehen, zu Ausbeutung und Elend führen, ist nicht nur falsch, sondern wohl bewusst verzerrt. Stets wird in solchen Debatten das Beispiel der bolivianischen Stadt Cochabamba hervorgeholt, wo eine Privatisierung im Jahr 2000 nach heftigen Protesten zurückgenommen wurde. Aber der damalige "Wasserkrieg" ist nicht typisch, und es gibt genügend Berichte, dass die Qualität der Wasserversorgung seit der Wiederverstaatlichung gesunken ist.

Das ist kein Zufall. Der öffentlichen Hand fehlt es in vielen Ländern an den Mitteln, an qualifizierten Mitarbeitern und an der richtigen Managementkultur, um komplexe Versorgungen sicherzustellen. Selbst in Österreich ist es nicht selbstverständlich, dass kommunale Versorger besser arbeiten als die Privatwirtschaft. Die Alltagserfahrung deutet eher auf das Gegenteil.

Das Hauptproblem ist meist nicht ein zu hoher Wasserpreis, den sich die Armen nicht mehr leisten können, sondern ein zu niedriger, der die wahren Kosten nicht deckt.

Das hat zwei Konsequenzen: Erstens führt es oft zu geringen Investitionen und damit schlechter Qualität der Wasserversorgung. Milliarden von Menschen haben überhaupt keinen Zugang zu öffentlichen Wasserleitungen und zahlen daher privaten Tankwagenbesitzern ein Vielfaches für das täglich benötigte Wasser als jene, die über Wassergebühren den Netzausbau finanzieren. Oder sie verbringen Stunden mit dem Wasserholen - das betrifft vor allem Frauen und Mädchen. Beides ist menschlich und ökonomisch katastrophal.

Zweitens führt ein zu niedriger Wasserpreis zur Belastung der Umwelt. Golfplätze werden bewässert, Landwirtschaft in unproduktiven Regionen betrieben, oder Kunstschnee wird bei uns in den Bergen produziert - alles nur möglich, weil Wasser nicht genug kostet. Darauf hat der Umweltdachverband vergangene Woche hingewiesen.

Es gäbe in vielen Weltregionen gar keine Wasserknappheit, wenn der Wasserpreis stimmen würde. Dann würde man mehr investieren und weniger verschwenden. Den Ärmsten sollte mit direkten Zuschüssen geholfen werden, nicht über einen künstlich niedrigen Wasserpreis.

Wenn öffentliche Anbieter sich marktkonform verhalten und effizient arbeiten, dann gibt es keinen Grund für eine Vergabe an Private. Aber ein zu Viel an Markt ist sicher nicht der Grund, dass sauberes und gesundes Wasser für zu viele Menschen in der Welt ein Luxus ist, von dem sie nur träumen können. (Eric Frey, derStandard.at, 2.2.2013)

Kommentar:
Dieser Artikel ist für mich sehr interessant, weil er sehr gut die Privatisierung und das Wasser in der öffentlichen Hand vergleicht. Alle Artikel, die ich im Internet gefunden habe, waren sehr kompliziert geschrieben und man musste sich echt anstrengen um etwas zu verstehen. Dieser aber ist sehr leicht geschrieben und enthält viele interessante Informationen.

Konzern Nestlé Waters:
Informationen:
Was einem gleich auffällt auf der Website von Nestlé Waters ist, dass sie auf Englisch ist. ich habe auch keinen Button gefunden mit dem ich die Sprache ändern kann. Macht nichts, wir verstehen ja alle Englisch :P auf der Website ist oben einmal das Logo zu sehen und die Überschrift „The Healthy Hydration Company“. Darunter ist eine Zeile, die in mehrere Abschnitte gegliedert ist, nämlich:

  • About us, dieser Teil enthält alle Informationen über das Unternehmen selbst wie zum Beispiel die Geschichte, Zahlen und Fakten, Statistiken und sogar Bilder von den Mitgliedern.
  • Marken, die mit Nestlé etwas zu tun haben und in den Unterkategorien kann man sich über Wasser mehr informieren z.b. die Qualität, Geschmack, welche Arten es gibt, usw. Darüber hinaus gibt es aber auch eine extra Kategorie Wasser.
  • Umwelt. In dieser Kategorie findet man alle möglichen Informationen über die umweltfreundlichen Maßnahmen bei Wasserproduktionen z.b. Reduktion von Verpackungsmaterial, PET Informationen, Reycling-Wasser etc.
  • Healthy Hydration. In diesem Abschnitt geht es um den menschlichen Körper und Wasser beispielsweise welche Funktionen Wasser in unserem Körper hat, den Bedarf an täglichem Wasser, der richtige Schlüssel für eine gesunde Diät,..
  • Sonstiges. Es gibt auch Kategorien wie zum Beispiel Jobstellen, Medien und häufig gestellte Fragen mit den passenden Antworten. ( eine nicht so wichtige Kategorie, die mich auch nicht wirklich interessiert)
Ich finde alle Kategorien sehr interessant und obwohl es auf Englisch ist, war ich überrascht, dass man alles sehr leicht verstanden hat. (ich dachte man benötigt ein fachspezifisches Wissen, irgendwelche Fremdwörter oder so in der Art J )

Auf der Startseite werden nochmal die wichtigsten Marken aufgelistet und was direkt ins Auge sticht ist die große Diashow mit Bildern und wichtigen Informationen.

Marketingstrategie und Image:

Nestlé wirbt auf jeden Fall mit Menschen, vor allem mit Kindern. Was eigentlich eine sehr gute Werbestrategie ist, weil man Kindern nur das Beste vom besten gibt und Eltern wollen ja, dass sie glücklich und gesund sind. Auch vermittelt Nestlé mit ihrem Engagement für die Umwelt ein sehr gutes Bild, da denkt man als Konsument nur positiv. Ich zb denke mir, dass es ja nur gut sein kann für uns und für die Umwelt, wenn Nestlé so sehr darauf schaut alles umweltfreundlich aber doch gesund herzustellen. Noch ein Grund wieso man das Wasser von Nestlé konsumieren könnte. 

Wenn man sich die Website anschaut und sich ein bisschen reinliest bemerkt man auch, dass das Wasser nur mit schönen Worten „geschmückt“ wird und man gut über das Wasser redet zum Beispiel gesund, umweltfreundlich, recycling – water usw. Man versucht einfach ein gutes Image zu vermitteln. Was noch ein sehr gutes Werbemittel ist, sind die Events, die Nestlé unterstützt beispielsweise der World Water Day. Man könnte sagen, dass sich der Konsument in sicheren Händen fühlt, wenn er sieht, dass sich Nestlé so für die Menschheit und die Wasserressourcen einsetzt. Das betrifft wieder hauptsächlich junge Menschen und das finde ich gut, weil diese dann lernen mit Wasser sparsam umzugehen und auch aufgeklärt werden. 

Durch das Image und das Engagement das Nestlé anbietet, kann man eigentlich nur positiv über das Unternehmen reden. Zu mindestens mit der Information, die ich mir jetzt angeeignet habe. Vlt schaut es anders aus, wenn man ins Detail geht.

Eigene Meinung:

Ich habe mich mit dem Thema Wasser eigentlich nie richtig befasst und auch jetzt finde ich, dass es schwer ist sich eine Meinung zu bilden. Wir, die in Österreich leben, haben ja nicht den Drang darüber nachzudenken. Ich mein wir gehen zur Wasserleitung, drehen ihn auf und schon fließt sauberes Wasser aus der Leitung, das wir problemlos trinken können. Ich weiß nicht, ob eine Privatisierung gut wäre, weil wie in meinem Artikel schon erwähnt wurde, kann es plötzlich zu einem „Wegbleiben“ von Wasser kommen. Sowas könnte ich gar nicht aushalten, weil ich weiß genau wie das ist. In Serbien gibt es bei weitem keine so gute Wasserversorgung wie hier in Wien. Schon alleine beim Wasser einschenken, merkt man wie viel Chlor darin enthalten ist und dann graust es mir von dem Wasser zu trinken. Aber es ist mir auch schon ein paar mal passiert, dass ich in der Dusche bin, Haare ein shampooniert habe und plötzlich das Wasser nicht mehr da ist. Dann muss man eine Weile warten bis es wieder kommt. (Natürlich mit dem Shampoo im Haar, tolle Erfahrung haha :P ) in dem Artikel, den ich hinzugefügt habe, werden aber auch Nachteile angesprochen, wenn das Wasser von öffentlicher Hand kontrolliert wird. Trotz den Nachteilen, trifft mich die andere Seite viel mehr, weil bis jetzt haben wir auch keine Privatisierung gehabt, also wozu etwas ändern? Ich kann mich über die jetzige Situation nicht beschweren, aber kann auch nicht wirklich sagen ob ich für oder gegen eine Privatisierung bin. Dafür müsste ich mich mehr mit dem Thema auseinander setzen.
der Punkt, dass Wasser ein Menschenrecht geworden ist finde ich absolut ok! keine Frage! Sowas steht jedem Menschen zu, Zugang zu sauberem und qualitätvollem Wasser…das ist echt schlimm, wenn Menschen kein sauberes Trinkwasser haben. 
Das sich Österreich der Stimme enthalten hat, verstehe ich nicht so ganz. Wenn ich sehe, wie sehr wir Wasser verschwenden und andere es sehr dringend brauchen würden, macht mich das schon traurig. Und dann denke ich mir, wenn wir so viel Wasser sparen würden, wie sehr wir es verschwenden, dann könnten wir unser Wasser ruhig teilen. Also ich find es nicht ok dass sich gerade Österreich daraus gehalten hat.

Bewertungsraster:
Beurteilungskriterium
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Text zum Thema
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ausreichend
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Analyse Website
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ausreichend
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persönliche Meinung zum Thema
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ausreichend
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Ich habe mich für das Thema entschieden, weil es mich am meisten angesprochen hat. Wie ich die Website angeschaut habe, habe ich gewusst, dass ich mich mit diesem Thema beschäftigen möchte, weil mich die Kategorien auf der Website sehr interessiert haben. Schade dass es nur auf Englisch war, weil es anstrengender ist zu lesen. Ich habe mir ein ausreichend auf das erste Beurteilungskriterium gegeben, weil mein Kommentar nicht so lang ist, aber ich hab echt lange gebraucht bis ich einen vernünftigen Artikel gefunden habe, denn ich auch verstehe. Bei den anderen zwei Kriterien ein ausführlich, weil ich versucht habe, die Arbeitsaufträge so gut wie möglich auszuarbeiten. Hab versucht mein Bestes zu geben und mich bemüht alles ordentlich zu machen. 

Wasser als Ware


Wasser als Wre: EU Kommission will Wsserversorgung privatisieren

von Klara Bitzer am 17.01.2013 um 18:18 Uhr

Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht. Bisher liegt die Wasserversorgung zum großen Teil in öffentlicher Hand. Doch wenn es nach der EU-Kommission ginge, könnte sich das bald ändern.

Wasser als Ware: EU-Kommission will Wasserversorgung privatisieren Der Zugang zu Wasser ist seit 2010 ein Menschenrecht

Ohne große Aufmerksamkeit dafür zu bekommen, versucht die EU gerade eine Privatisierung der Wasserversorgung in Europa voranzutreiben. In einem Vorschlag der EU-Kommission wird privaten Konzernen die Tür zur Übernahme öffentlicher Dienstleistungen, wie auch der Wasserversorgung, geöffnet. Die öffentlichen Aufträge müssten dann EU-weit ausgeschrieben werden. Doch welche Auswirkungen hat das für die Menschen?

Reduzierung der Schulden

In Zeiten der wirtschaftlichen Krise sollen laut einer Stellungnahme der Kommission öffentliche Schulden reduziert werden. Die Privatisierung könne „Vorteile für die Gesellschaft bringen“. In einigen europäischen Städten, wie London und Paris, in denen Teile der Wasserversorgung bereits privatisiert wurden, kaufen die Städte nach Problemen mittlerweile allerdings die Versorgung zurück.

Kritik an den Plänen

Von vielen Seiten gibt es Kritik an den Plänen der EU-Kommission. Die Gegner des Vorhabens sehen das Recht auf Zugang zu Wasser, das 2010 von der UN zum Menschenrecht erklärt wurde, massiv gefährdet.

 

Silke Ruth Laskowski Professorin für Rechtswissenschaft an der Uni Kassel                                     Die Bürgerinitiative Wasser ist Menschenrecht fordert die EU auf „die Wasserwirtschaft (…) von der Liberalisierungsagenda auszuschließen“ und „das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung“ durchzusetzen. Bis September können die Forderungen online unterstützt werden.

 

Mit Silke Ruth Laskowski haben wir darüber gesprochen, welche Folgen eine Privatisierung für die Menschen hat. Sie ist Professorin am Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Kassel und forscht unter anderem zu Grund- und Menschenrechten und zum Recht auf Wasser

 

Was ich daran besonders interessant finde:

Ich habe lange nach einem Artikel gesucht und mich letztendlich für dieses entschieden, weil es die Gründe und die Folgen der Privatisierung schildert. Es ist interessant zu sehen das man die Privatisierung des Wasser für die Reduzierung von Schulden nimmt. Aber man sieht gleich das es sich nichts bringt, denn Städte in denen ein Teil der Wasserversorgung schon privatisiert wurde, kaufen sich die Versorgung zurük .                                                                                                                                                                                      Man versucht mit allen Mitteln an Geld zu gelangen, es ist vollkommen egal was man dafür tut oder wie viele Menschenrechte man missbraucht, das ''wichtigste'' ist Geld.

Ich kann es vollkommen verstehen das von vielen Seiten an den Plänen der EU- Kommission kritisiert wird. Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht welches man akzeptieren sollte. Bis her liegt ein großer Teil der Wasserversorgung in öffentlichen Hände und das sollte so bleiben, denn Wasser ist eine Grundversorgung für uns. Wer weiß was mal passieren wird wenn das ganze Wasser eines Tages privatisiert ist. Wird es mal dazu kommen, dass wir uns kein Wasser mehr leisten können? Ich denke, über solche Fragen will man sich keine Gedanken machen.

Nestlé Waters:

Welche Informationen werden zur Verfügung gestellt?

Das erste was man zu sehen bekommt, wenn man die Website öffnet ist ein großes Nachrichtenfenster, welches täglich neue Informationen und Veranstaltungen die Nestlé organisiert zur Verfügung stellt. Wenn man weiter nach unten scrollt sieht man gleich alle 64 Marken die zu Nestlé gehören. Auf der Seite sind Werbungen die Nestlé Marken betreffen und ganz unten gibt es die Links für Nestlé in andern Ländern, wie z.B Nestlé Waters France, Nestlé Waters Amerika, Nestlé hina usw. Ich habe einen kurzen Blick auf die Seiten geworfen und es ist deutlich zu sehen, dass jede Seite den selben Konzept ha. ( In der Mitte ein Nachrichtenfester und rund herum Informationen).Ansonsten ist die Seite ganz normal gestaltet und bittet Informationen wie jede andere Website.

Oben befindet sich eine blaube Leiste, diese beinhaltet alle Informationen an die einen interessieren könnte:

Das erste Kästchen bietet allgemeine Informationen über das Unternehmen an wie zum Beispiel: die Entstehung des Unternehmens, Fakten und wichtige Personen die in der Branche tätig sind.

Weiteres gibt es die Möglichkeit sich alle Marken genauer anzuschauen wie ich schon erwähnt habe. Es werden auch die drei Kategorien des Wassers genauer dargestellt und wie diese gewonnen wrden.  Auch der Geschmack wird genauestens beschrieben, was ich eher für übertrieben halte, denn Wasser ist Wasser.

Die nächsten Kästchen sind sehr auf Lifestyle und Gesundheit eingeschränkt. Natürlich spielt sich hier alles um das Wasser und dessen Einfluss. Ich halte es eher für uninteressant sich das alles durchzulesen, weil jeder weiß das Wasser gesund ist und somit erspart man sich diese langen und langweiligen Seiten.

Für Umweltbewusste Menschen bietet diese Website natürlich auch etwas an. Und zwar ausführliche Informationen über Recyclingmethoden und alle möglichen Verpackungen die angeboten werden. Hier gehen sie mit dem Motto ''Sauber, effizient, nachhaltig – der Umwelt zuliebe'' an die Sache.

Zum Schluss können auch Fragen gestellt werden und es gibt auch Job Angebote was ich sehr super finde!

 

Welche Marketingstrategie steckt hinter den Wasserprodukten? Welches Images?

Auf den ersten Blick, kann man gleich erkennen, dass Nestlé mit der Gesundheit und dem Umweltbewusstsein wirbt. Das sieht man gleich am Logo der Website ''The healthy hydration Company''.

Ich glaube jedoch, dass Nestlé mit Veranstaltungen werben möchte wie zum Beispiel mit dem World Water Day 2014. Es gibt auch zahlreiche Informationen die auf Kinder bezogen sind, deshalb neigt meiner Meinung nach die Marketingstrategie Richtung Kinder aber natürlich werden die Eltern mit dem ganzen konfrontiert.

Nichts desto trotz bleibt Nestlé die Nummer als deutscher Marktführer von Mineralwasser in Fach-und Lebensmittel-Einzelhandel. Mit dem Motto ''beste Qualität und erfrischendes Wasser'' kommen sie sehr gut an.

 

Meine Meinung:

Ich finde man sollte sich nicht einmal Gedanken darüber machen, Wasser zu privatisieren. Wasser ist eine Grundversorgung für die Menschheit mit der man nicht handeln kann als wäre es eine Ware. Ich kann nur nicht verstehen wieso man Wasser in Flaschen verkauft. Wozu wenn das Wasser aus der Wasserleitung läuft? Die Produktion von Plastikflaschen schadet nur der Umwelt und trotz allem versucht Nestlé das recht zu fertigen anhand von Umweltbewussten Erklärungen.

Laut dem Text 'Uno erklärt Wasser zum Menschenrecht' hat sich Österreich der Stimme enthalten was ich für gut halte, denn ich könnte mir nicht vorstellen wie es wäre wenn das Wasser in Österreich privatisiert wäre. Ich schätze es sehr, dass wir keine Wasserprobleme und eine super Wasserqualität haben. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass das sehr schätzenswert ist, denn in Ägypten erlebe ich jedes Jahr wie es ist wenn man nicht immer Zugriff auf Wasser hat.


Beurteilungskriterium
Abstufungen
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Analyse Website
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persönliche Meinung zum Thema
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
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Ich finde, dass ich auf alle Fragen eingegangen bin. Beim ersten Punkt war nur ein kurzer Kommentar verlangt, deshalb habe ichversucht es auf den Punkt zu bringen. Bei der Analyse der Seite bin ich auch auf alle Punkte eingegangen und habe auch versucht alles mögliche was die Seite anbietet, herauszuschreiben. Meine eigene Meinung habe ich kurz gehalten, weil es nicht meine Stärke ist lange und ausführliche Ausarbeitungen zu schreiben

23.02.2014

Wasser als Ware

Artikel zum Thema: Wasser als Ware
 
 
#Right2Water: "Wasser ist keine Ware, es ist Teil unseres Erbes", erklärt Vorsitzende der Bürgerinitiative Perret
Andere Artikel - Grundrechte / Umwelt19-02-2014 - 12:11 

Am Montag (17.2.) fand im Europaparlament die erste offizielle Anhörung einer Europäischen Bürgerinitiative statt. Das Bürgerbegehren setzt sich für den weltweiten Zugang zu sauberem Wasser und gegen die Privatisierung der Wasserversorgung ein. "Ich glaube, dass der europäische Konsens funktioniert", sagte die Präsidentin der Right2Water-Initiative Anne-Marie Perret. Geleitet wurde die Anhörung vom deutschen Vorsitzenden des Umweltausschusses Matthias Groote (S&D).

 
Bei der Anhörung der Bürgerinitiative „Recht auf Wasser“ waren nicht nur Vertreter der Bürgerinitiative, sondern auch EU-Abgeordnete und der stellvertretende Präsident der EU-Kommission Maroš Šefčovič anwesend. Spätestens am 20. März muss Šefčovič  nun eine offizielle Antwort der Kommission veröffentlichen.

 
Die Organisatoren der „Recht auf Wasser“-Initiative drängten die Europäische Kommission dazu, den Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu gewährleisten. Auch müsse es eine gesetzliche Garantie geben, dass die Wasserversorgung in der EU nicht privatisiert werde.  

 
Perret: "Wasser ist keine Ware"

 
Die Präsidentin der „Recht auf Wasser“-Initiative Anne-Marie Perret kritisierte die Ökonomisierung der Wasserversorgung.

 
"Wasser ist keine Ware, es ist Teil unseres Erbes. Wir müssen die ganze Kommission überzeugen, nicht auf technokratische Binnenmarkt- und Wettbewerbsvorschriften zu setzen, sondern auf Regeln, die auf sozialer Gerechtigkeit und Demokratie basieren", erklärte Perret.

 
Auch sei es wichtig, Bürgern die Möglichkeiten einer Europäischen Bürgerinitiative besser zu erklären.

 
Eines der größten Probleme der Wasser-Initiative sei es gewesen, Bürger zur Unterschrift zu bewegen, erklärte Perret.

 
"Einige Menschen wollten nicht unterschreiben, weil sie dann ihre Personalausweisnummer hätten angeben müssen. Und es gab große Probleme mit den Onlineunterschriften", ergänzte sie.

 
Wir müssen auch in Europa über Menschenrechte reden

 
"Wir müssen der EU-Kommission klar machen, dass es mehr Möglichkeiten gibt als nur den Markt. Es gibt auch Menschenrechte, die EU-Bürger betreffen, über die gesprochen werden muss und die respektiert, gefördert und geschützt werden müssen", sagte Perret nach der Anhörung.

 
Der deutsche Vorsitzende des Umweltausschusses Groote sagte, dass während der Anhörung klar geworden wäre, wie wichtig das Thema Wasser als Menschenrecht sei. Allerdings wäre es besser gewesen wäre, wenn auch Vertreter der nationalen Regierung an der Veranstaltung teilgenommen hätten.

 
Organisiert wurde die Anhörung vom Umweltausschuss in Kooperation mit den Ausschüssen für Entwicklung, Binnenmarkt und Petitionen.
 
Link: http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20140217STO36262/html/Right2Water-Wasser-ist-keine-Ware-es-ist-Teil-unseres-Erbes-erkl%C3%A4rt-Perret
 
 
Was ich daran interessant finde:
 
Ich finde die Bürgerinitiative "Right2Water" sehr interessant und auch das für was sie sich einsetzt. Nämlich den weltweiten Zugang zu sauberem Wasser und gegen die Privatisierung der Wasserversorgung.
Ich bin auch der Meinung, dass Wasser keine Ware ist, sondern ein Menschenrecht.
Man muss diese Sache mit dem Wasser aber immer weltweit sehen. Denn wir in Österreich können von Glück reden, dass wir ein großes Wasserreservoir haben, d.h. das für uns eine Privatisierung der Wasserversorgung "nicht ganz so schlimm wäre", aber für manche anderen Länder, die kaum Zugang zu Wasser haben, wäre eine Privatisierung verheerend, denn diese Menschen könnten sich das Wasser dann gar nicht mehr leisten.
 

Nestlé Waters
  • Welche Informationen werden zur Verfügung gestellt?
Gleich wenn man die Seite öffnet, sieht man ein großes Fenster das ein Bild nach dem anderen zeigt. In diesem Fenster werden aktuelle Themen vorgestellt: Verschiedene Veranstaltungen werden gezeigt, aktuelle News zum Thema Wasser und auch Werbung für die einzelnen Marken.

Oberhalb dieses Fenster ist eine Leiste, bei der man verschiedene Themen auswählen kann:

-   Man kann sich über das Unternehmen im allgemeinen informieren (Geschichte, Fakten, Zahlen,  
    Statistiken rund um den Konzern).
-   Informationen über die Marken, Wasserarten (Mineral water, spring water,   
    prepared water) und die Qualität sowie der Geschmack des Wassers bis ins Unendliche. Es gibt    
    hier bei diesen Punkten immer weitere Unterpunkte, was ich persönlich zu viel finde.
-   Dann gibt es eine Kategorie die alles rund um Körper, Lifeystyle und Gesundheit im Bezug auf 
    Wasser beschreibt
-   Ebenso liegt ein Themenschwerpunkt auf die Umwelt, bei dem es um die Verpackungsarten und  
     Recyclingwege geht

Das sind meines Erachtens die wichtigsten Informationen. Natürlich gibt aus auch noch andere auf dieser Seite wie zum Beispiel die Jobangebote und die Kategorie Fragen und Antworten aber wie gesagt, dass finde ich nicht so wichtig.

  • Welche Marketingstrategie steckt hinter den Wasserprodukten? Welches Image?

Es wird vermehrt mit der Gesundheit der Kinder geworben. Bsp: Nestle Waters NA Supports New Drink Up Initiative (besonders auf die Kinder spezialiesiert)

Nestle Wasserprodukte auch beim Sport und in der Schule. Bsp: Nestle Pure Life Sponsors Recycle Bowl.

Allgemein gesagt wirbt Nestle Waters mit dem natürlichen, gesunden und besten Wasser. Sagt ja auch schon der Name der auf der Website, oben, neben dem Logo steht: The Healthy Hydration Company". Immer wieder taucht das Wort 'healthy' auf.

Mir fällt dazu ein: "Nestle, einfach das BESTE Wasser." Und ich glaube genau dieses Image, nämlich das gesündeste und beste Wasser will Nestle erreichen.


Meine Meinung zu dem Thema:

In dem Text „UNO erklärt Wasser zum Menschenrecht“ hat sich Österreich der Stimme enthalten, wo es um den Anspruch auf sauberes Wasser als allgemeines Menschenrecht ging. Einerseits kann ich diese Enthaltung verstehen, denn was wäre wenn Österreich zugestimmt hätte? Müssten wir unser ganzes Wasser mit allen teilen? Ich weiß diese Frage klingt egoistisch, aber würde ich nicht wissen welche Verpflichtungen es geben würde, würde ich den Gedanken auch in Erwägung ziehen nicht gleich Ja zu sagen. Und wenn ich ehrlich bin möchte ich, dass auch meine Kinder einmal problemlos aus der Wasserleitung trinken können und sich baden können wann sie wollen. Ich schätze es sehr, dass das Wasserangebot und die Wasserqualität in Österreich so besonders und ausgeprägt ist.
Andererseits wirft die Enthaltung auch ein negatives Bild auf Österreich. Denn bei dieser Abstimmung ging es ja um Wasser als Menschenrecht und das ist es ja wohl definitiv, meiner Meinung nach.

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Ich habe versucht auf alle Fragen einzugehen, allerdings nicht sehr ausführlich. Meine Meinung zu dem Text hab ich kurz und ich hoffe verständlich widergegeben. (Es war ja auch nur ein kurzzer Kommentar gefragt) Die Analyse von der Website fand ich etwas schwerer, obwohl ich so etwas sehr gerne mache. Auch das mit den Marketingstrategien aber mir ist es nicht ganz so gut gelungen. Mich hat bei der Website genervt, dass ich ganze Zeit überall nur Wasser gelesen hab und auch schreiben musste. Dann war die Seite auch noch auf Englisch und es waren so viele Informationen. Ich habe es aber versucht die wichtigsten raus zu suchen.
Bei meiner persönlichen Meinung habe ich mich sehr auf die Aussagen des Textes bezogen und diese genauer argumentiert. Aber ich denke, dass meine Meinung dadurch genau so deutlich ist.

11.09.2013

Wasser als Ware




Wenn es um die Privatisierung der Wasserversorgung geht, gehen immer öfter die Wogen hoch, BürgerInnenproteste formieren sich.

Ein weiterer Aspekt des Themas ist "Wasser als Ware" bzw. wie sich multinationale Konzerne wie z.B. Nestlé natürlich vorkommende Wasserressourcen zu eigen machen und dieses Wasser dann global vermarkten und verkaufen. Und das in einer Welt, in der immer mehr Staaten bzw. Menschen unter akutem Wassermangel leiden. Bilde dir deine eigene Meinung zu diesem Thema.


  • Recherchiere einen Artikel zum Thema "Wasser als Ware" und poste ihn auf dem Blog. Gib einen kurzen Kommentar ab, was du daran besonders interessant findest.
  • Google anschließend den Konzern Nestlé Waters (http://www.nestle-waters.com/, http://www.nestle-waters.de/corporate/www/1.0.html) und analysiere den Internetauftritt. Welche Informationen werden zur Verfügung gestellt? Welche Marketingstrategie steckt hinter den Wasserprodukten? Welches Image versucht der Konzern aufzubauen?
  • Welche Meinung vertrittst du zu diesem Thema? Beziehe in deine Stellungnahme auch den Text „UNO erklärt Wasser zum Menschenrecht“ mit ein.


UNO erklärt Wasser zum Menschenrecht
28.07.2010 | 20:27 | (DiePresse.com)
Ohne Gegenstimmen haben die 192 Mitglieder der Vereinten Nationen den Anspruch auf sauberes Wasser als allgemeines Menschenrecht festgeschrieben. Österreich enthielt sich der Stimme.

Sauberes Wasser ist nun ein Menschenrecht. Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch den Anspruch auf reines Wasser und Sanitärversorgung als allgemeines Menschenrecht festgeschrieben. Die von Bolivien vorgelegte und von 33 anderen Staaten unterstützte Resolution wurde durch die Vollversammlung der 192 Mitgliedsstaaten mit großer Mehrheit angenommen. Einige Staaten enthielten sich der Stimme, Gegenstimmen gab es keine.
Österreich enthielt sich der Stimme. Österreich sei nicht grundsätzlich gegen die Initiative, hieß es in österreichischen diplomatischen Kreisen in New York gegenüber der APA. Im Gegenteil sei der Zugang zu Wasser und sanitärer Versorgung ein traditioneller Schwerpunkt der österreichische Entwicklungszusammenarbeit oder der Einsätzen des Bundesheeres in Krisensituationen.
Durch die Festschreibung von Wasser als Menschenrecht ergäben sich aber Konsequenzen und möglicherweise Verpflichtungen, die nicht geklärt seien. Für das wasserreiche Österreich seien dies "sensible Fragen", die derzeit in einem Prozess beim UNO-Menschenrechtsrat in Genf behandelt werden. "Wir hätten es vorgezogen, wenn dieser Prozess zunächst zu Ende geführt worden wäre." […]



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